Hallensport kämpft gegen Krise

Die Kronenzeitung recherchierte die Sorgen der Salzburger Hallensportarten. Dabei beleuchtete Redakteur Robert Groiß den Fechtsport. Mit einem Klick seht ihr den Gesamtartikel und das spezielle Schlaglicht auf uns Fechter.

„2-Meter-Abstand-Training“

18 Fechterinnen und Fechter trainierten am Freitag mit den Trainern Moritz und Pipo im gesetzlich geforderten Abstand von zwei Metern zum Klubkollegen. Alle sind froh, dass es endlich wieder ein gemeinsames Training gibt, doch wirklich klasse wird es erst, wenn wieder die Klingen gekreuzt werden dürfen!

1. Beinarbeit im Freien

Nach langer Zwangspause trafen sich 20 Salzburger Fechterinnen und Fechter zum ersten Freilufttraining nach „Corona-Regeln“. Verbandstrainer Moritz hatte einen genauen Ablaufplan mit den geforderten Zwei-Meter-Abständen (siehe Bild) ausgetüftelt, gemeinsam mit Trainerkollege Pipo setzte er die Premiere nach langer Virus-Zwangspause um.

„Wir Fechter haben keine Lobby!“

Harald Saller, Redakteur der Salzburger Stadt-Nachrichten hat ein Gespräch mit Roman Hinterseer zur aktuellen Situation der Salzburger Fechter und Fechterinnen geführt. Hier kann man die Story nachlesen.

Lilli als Livestream-Trainerin

Florett-As Lilli Brugger kümmert sich mit einem großen Herz um den Fechtnachwuchs. Am Samstag lud sie die jüngsten MuskeStiere zu einer Trainingseinheit via Computer ein. Die Mädchen und Buben waren mit Feuereifer bei der Sache – auch wenn sie alle hoffen, dass endlich das Fechtzentrum wieder aufsperren darf!

Digitale MuskeStiere

Inzwischen fand die zweite Video-Vorstandssitzung von Landesverband und AFCS statt. Dabei wurde über die zahlreichen Aktivitäten berichtet und diskutiert, die den breiten Trainingsbetrieb im Fechtzentrum und in den Sporthallen in Hallein und St. Johann rasch ermöglichen sollen.
Wichtiger Punkt war die Bildung von Arbeitsteams, welche verschiedene Themenbereiche für das große Zukunftsseminar vorbereiten, das sobald es die Corona-Regeln erlauben, stattfinden wird und unabhängig von der derzeitigen Krise die Weichen für die nächsten Jahre im Salzburger Fechtsport stellen soll.
Über Video wird nun schon seit Mitte März auch weiter täglich fleißig live trainiert. Moritz und Sebi leiten Trainingseinheiten, stellen Trainingsprogramme bereit, nach Pipos Videos können die Jüngsten üben und für sie hat auch Florett-As Lilli Training via livestream angeboten.

Vor 10 Jahren: Europaklasse

Vor zehn Jahren holte das Florett-Nationalteam, das 2010 aus den vier Salzburgern Roland Schlosser, Renè Pranz sowie Tobias und Moritz Hinterseer bestand, bei der Europameisterschaft in Leipzig den hervorragenden 5. Platz. Unter Trainer Evgeni Pickman besiegte man sogar vor deren Publikum das Weltklasseteam von Deutschland!

Beinarbeit via Bildschirm

Das Fechttraining via Bildschirm ist voll im Gange: am Mittwoch machten mehr als 15 Fechterinnen und Fechter intensive Beinarbeit mit Verbandstrainer Moritz Hinterseer. Gestern hielt Halleintrainer Sebi Lechner über Bildschirm eine Trainingseinheit ab, Fechtzentrumtrainer Pipo Rodriguez hat ein eigenes Programm auf Video für die jüngsten MuskeStiere entwickelt. Das läuft alles sehr, sehr gut und professionell ab. Aber alle hoffen, das recht bald das Fechtzentrum unter bestimmten Auflagen  wieder aufsperrt!

NEU: Vielfältiges Corona-Programm

Schon bisher gabs für Salzburgs Fechterinnen und Fechter täglich ein Workout-Programm (WOD), das Verbandstrainer Moritz Hinterseer zusammengestellt hat. Nun wird das Programm noch bunter: Künftig kommt am Sonntagabend oder zu Wochenbeginn der gesamte WOD-Plan für die kommende Woche! Zwei Beinarbeitstage werden von Moritz live über ZOOM begleitet, eine Extra-Trainingseinheit über ZOOM kommt von Halleintrainer Sebi Lechner.
Und jeden Sonntag können sich die MuskeStiere in eine Video-Analyse-Sitzung einklicken, in der die Ex-Weltcupprofis Moritz und Tobias Gefechte besprechen – regionale und Spitzenduelle aus der großen Fechtwelt.

Familiengefechte zu Ostern

Das ist wahre Leidenschaft fürs Fechten: Familie Mack hat Platz im Keller gemacht und ficht dort in Zeiten von Corona Familienturniere! Uli, Fritz, Laetitia und Gregor sind mit Herz bei der Sache. Heute hieß die Partie Männer gegen Frauen, morgen am Ostersonntag gibt es die Auflage Kinder gegen Eltern. Da werden sich die Oldies anstrengen müssen: Laetitia ist immerhin regierende österreichische Jugendmeisterin und Bruder Gregor, der das Sportgymnasium SSM besucht, hat sich heuer schon einige Medaillen geholt.