Unser Training geht weiter

Ein totaler Stopp im Amateursport bleibt Salzburg erspart. Hobby- und Amateursportler dürfen laut neuer CoV-Verordnung weitertrainieren, heißt es am Freitag aus dem Büro von Sportlandesrat Stefan Schnöll. Die Verordnung sieht vor, dass maximal in Zehn-Personen-Gruppen trainiert werden darf – so wie wir das im Fechtzentrum ohnehin in den vergangenen Wochen ohnehin machten.

Erwachsenen Fechtvirus gepflanzt

Es gibt keine Altersgrenze, um mit dem Fechtsport zu beginnen. Und so nahmen sieben Frauen und Männer am Anfängerkurs für Erwachsene teil, den Trainer Roman Hinterseer leitete. Engagiert machten die Eleven die ersten Schritte auf der Fechtbahn, doch schon bald folgten die ersten Duelle mit dem Degen. Einigen gefiel das so gut, dass sie nun dem Verein beigetreten sind, um mehr von diesem herrlichen Sport zu erlernen.

LM wird ausgefochten

Corona macht auch dem Fechtsport viele Striche durch die Rechnung. Bis Jahresende sind alle internationalen und nationalen Turniere abgesagt.
Der Salzburger Landesfechtverband will dem Virus aber nicht auch noch die Landesmeisterschaft, die seit 1954 ununterbrochen durchgeführt wird, opfern und hat daher ein System ausgetüftelt, das ins Regelwerk des Gesundheitsministers passt, das aber dennoch sportliche Brisanz und Spaß am Fechtsport verspricht.
Es wird von 6. bis 9. November einen Florett-Block, am 14. und 15. November einen Degen-Block und am 12. und 13. Dezember einen Säbel-Block geben. Es werden Vorrunden gefochten, in denen die maximale Teilnehmerzahl nicht überschritten wird. Dann wird es zu einem anderen Zeitpunkt Finalgefechte der besten 10 geben. Selbstverständlich suchen wir auch wieder die Siegerin und den Sieger in der Kombination
Keine Frage, alles wird nach den aktuellen Hygienebestimmungen abgewickelt. Übrigens hat der Landesverband das gesamte Fechtzentrum über Sponsoring der deutschen Spezialfirma BHR dekontaminieren lassen!
Als Zuckerl (weil Zuschauer, Fans und Eltern nicht dabei sein dürfen): In einer geschlossenen LM-Facebook-Gruppe wird es jeweils aktuelle Bilder, Berichte und Videos geben. An Möglichkeiten für einen live-stream von den Finalkämpfen und den Siegerehrungen wird gearbeitet.
LM Zeitplan

Das Virus kriegt uns nicht klein!

Einfach ist in Zeiten der Pandemie das Leben im Salzburger Fechtzentrum nicht. Doch wir lassen uns nicht klein kriegen. Unter strengen Regeln trainieren die Leistungsfechterinnen und Leistungsfechter jeden Tag mit Landesverbandstrainer Moritz Hinterseer und Klubtrainer Pipo Rodriguez in erlaubter Gruppengröße.
Die „Hobbyfechter“ trainieren jeden Dienstag und Donnerstag am Abend, auch die Kurse der Universität finden nach strengen Kriterien statt.
Dazu versuchen wir neue Menschen für den Fechtsport zu begeistern. 20 Mädchen und Buben besuchen derzeit den Anfängerkurs von Weltcupfechterin Lilli Brugger, acht erwachsenen Anfängern zeigt Fechturgestein Roman Hinterseer die ersten Schritte auf der Planche – mit dabei stets Teilnehmerlisten, Fieberthermometer, Mund-Nasenschutz und Desinfektionsmittel.
Dazu planen wir die diesjährige Landesmeisterschaft über die nächsten Wochen in einem ausgetüftelten Rundensystem mit Finale – natürlich auch im Rahmen der Vorschriften der Bundesregierung.
Vor allem aber: wir lassen uns trotz aller Vorsichtsmaßnahmen für die Gesundheit nicht von einem Virus die Freude am Fechtsport verderben!

 

AK-III-Weltmeister zu Gast

Der amtierende Weltmeister im Herren-Degen, AK III (60-70), Georg Schmidt-Thomée, besuchte dieses Wochenende  Salzburg und nützte die Gelegenheit  zu einem Training im Fechtzentrum. Die Initiative ging von unserer Ex-Weltmeisterin Hildegard Strohmeyer aus: „Wir waren eine kleine, aber feine Truppe um Georg Schmidt-Thomée, den Weltmeister: Andrea, unsere Ungarin, Wolfgang Hirner, mein Mann Arno (Österreichs Ex-Olympionike. Anm.d.Red) und ich. Wir lieferten uns unter dem kenntnisreichen Blick von Pipo engagierte und spannende Gefechte! Es hat sehr großen Spaß gemacht😀 „, berichtet Hildegard.

ÖFV sagt alle Turniere ab

Der Österreichische Fechtverband hat nach Rücksprache mit der Bundessportorganisation bis Jahresende alle Turniere abgesagt. Der Grund: das Corona-Virus und die damit verbundenen Regeln. Salzburg hat die Österreichischen Kadettenmeisterschaften schon vor ein paar Tagen abgesagt.

Salzburg sagt Kadetten-ÖM ab

Die Österreichische Meisterschaft der Kadetten, die am 17. und 18. Oktober in Salzburg stattfinden hätte sollen, wurde abgesagt. Dies beschloss schweren Herzens der Vorstand des ASVÖ-Fechtclubs Salzburg und des Salzburger Landesfechtverbands. Ausschlag gebend dafür waren einzig gesundheitliche Gesichtspunkte in Zeiten des Corona-Virus.

Schnupperkurs mit Lilli

20 Mädchen und Buben machten am Mittwoch die ersten Fechtschritte ihres Lebens. Unter prominenter Leitung: Weltcupfechterin Lilli Brugger führt den aktuellen Schnupperkurs. In Corona-Zeiten ist es nicht einfach, junge Fechterinnen und Fechter zu gewinnen. Doch wir nehmen die Herausforderung an: Masken, Hygiene, Temperaturmessungen und Abstände sollen dazu beitragen, dass unser Sport möglichst sicher über die Planchen geht.

Vom Florett zur Edelfeder

Mercedes Spannagel, viele Jahre hindurch wichtiger Teil des Salzburger Fecht-Teams, macht sich als Schriftstellerin einen Namen. Nach zahlreichen Literaturpreisen – unter anderem dem Rauriser Förderungspreis – ist nun ihr erster Roman erschienen: „Das Palais muss brennen“. Im Klappentext heißt es: „Abgründig, rasant und mit bitterbösem Sprachwitz erzählt Mercedes Spannagel in ihrem Debütroman von der korrupten rechten Elite, die von ihrer rebellischen Brut zu Fall gebracht wird“. Kaufen und lesen! Es lohnt sich!

Dem Virus keine Chance!

Das Virus lässt nicht locker. Damit unser Fechtbetrieb nicht in Gefahr gerät, muss sich jeder der aktuellen Lage bewusst sein und danach verhalten.  Dazu gehört die Maskenpflicht beim Betreten des Unterflubereichs und im Gang. Dazu gehören  Präventions- und Hygienemaßnahmen zu denen die
MedUni Wien Schulungsvideos zur Verfügung gestellt hat: