Freilufttraining in Hallein

Der Fechtclub Hallein ist auch während des Lockdowns agil. Selbstverständlich nach den geltenden Covid-Regeln. Und deshalb macht Klubchef Sebi Lechner und Fechtassistent Arian Hillebrandt mit Fechtbegeisterten spezielles Training im Freien. Jüngst gab es dafür Lob von Halleins Sportpolitiker Josef Sailer, der bei seinen regelmäßigen Joggingrunden an den Musketieren vorbeikam.

Mehr als 1.000 facebook-Freunde

Selbstverständlich ist Leben auf facebook kein wirkliches Leben im Fechtsaal. Die Blicke, die Stimme – sie alle fehlen! Aber es ist eine Möglichkeit, in Zeiten wie diesen die Fechtkontakte lebendig zu halten. Deshalb freut es uns, dass wir die Schallmauer von 1.000 Freunden durchbrochen haben. Wir arbeiten am Informationsfluss dort, vor allem aber freuen wir uns auf die Zeit nach dem Lockdown!

Der Fechter, der den Zaun von Auschwitz niederwalzte

Heute vor 76 Jahren wurde das NS-Konzentrationslager Auschwitz befreit. Zu den Rotarmisten, die die Häftlinge die Freiheit brachten, gehört Fechtmeister David Dushman, der heute hochbetagt in München lebt. Er saß in einem T-34-Panzer, die den Zaun von Auschwitz niederwalzten. David Dushmann ist eines der größten Fecht-Idole des 20. Jahrhunderts. Er war bejubelter Trainer der sowjetischen Olympiamannschaft und holte mit seinen Schützlingen zahlreiche Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.
Als jüdischer Kontingentflüchtling kam er Mitte der 90er-Jahre nach München. Mit dem Salzburger Fechtsport war er eng verbunden und war oftmals auf Besuch, vor allem als Gast des Salzburger Weltcupturniers. (Bild: SZ)

Auch im Lockdown gibt es Aktivitäten

Auch wenn das Virus das Training arg beschneidet, im Hintergrund ist trotzdem jede Menge los: Da war die Abrechnung mit der Landessportorganisation zu machen, der neue Sponsorenvertrag mit dem Raiffeisenverband zu besprechen und zu unterzeichnen, Hildegard nahm für den Fechtsport am wichtigen ASVÖ-Webinar zur Vorstellung des EU-Projektes „HALT“ – gegen sexuelle Übergriffe im Sport teil, Uschi und Tobias besprachen bei einer ÖFV-Video-Vorstandsitzung mit Fechtfunktionären aus ganz Österreich Weichenstellungen für die Zeit nach dem Lockdown, im Fechtzentrum trainieren Moritz und Pipo mit den Kaderleuten, die von der Bundesportorganisation aus trainieren dürfen und Sebi und Arian geben einigen ihrer Halleiner Musketiere trotz Schneelandschaft im Freien Taktiklektionen!
Am 1. Februar wollen die Sportgranden auf Bundesebene in einer Pressekonferenz über einen Re-Start im heimischen Sport berichten. Wir hoffen stark, dass wir bald alle wieder fechten dürfen!

Covidtest vor dem Training

Unsere leistungsgruppe darf im Fechtzentrum trainieren. Natürlich unter strengen Auflagen. Dazu gehört der genaue Blick auf die Gesundheit unserer Fechterinnen und Fechter. Regelmäßig wird ein Antigentest gemacht. Am Montag nahm ihn Karl „Charly“ Brugger vor, der in der SALK arbeitet. Alle Sportlerinnen, Sportler und Trainer waren negativ – was positiv ist!

Online-Weihnachtsfeier

Wegen des Coronavirus gab es heuer eine Premiere: unsere traditionelle Weihnachtsfeier fand online statt. SLFV-Präsident Tobias Hinterseer hatte ein Format installiert, in dem sich die Teilnehmer auch von „Tisch“ zu „Tisch“ klicken konnten und so immer neue Gesprächspartner hatten. Viel Freude bereitete, dass neben vielen MuskeStieren auch eine Reihe Fechtfreunde von Außen über diesen Weg zu uns fanden: Markus Mareich und „Burgi“ Burghardt vom ÖFV, Walter Dungl von der LSO, Dietmar Juriga, der ASVÖ-Präsident oder SSM-Chef Thomas Wörz zum Beispiel. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und auf ein anderes, besseres Jahr 2021!

Das neue fléche ist da!

Die 69. Ausgabe unserer Verbandszeitung fléche ist da! Coronabedingt wird sie diesmal nicht gedruckt, sondern in unsere Fechtwelt hinaus gemailt. Selbstverständlich findet ihr das Magazin auch wie immer bis zur nächsten Ausgabe auf unserer Website.
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TV-Star und Fechterfreund Sepp Forcher 90

Fernsehstar Sepp Forcher feiert seinen 90. Geburtstag. Sepp unterstützte stets uneigennützig den Salzburger Fechtsport, war Ehrengast bei Weltcupturnieren und Veranstaltungen des Fechtverbands und war als Freund von SLFV-Alt-Präsident Sepp Viertlbauer auch Mitglied von „pro fechten“, den Freunden des Salzburger Fechtsports. Wir gratulieren herzlich zum runden Geburtstag!
Unser Bild aus dem Archiv zeigt Sepp Forcher mit dem heutigen SLFV-Präsidenten Tobias Hinterseer 2001 bei der Neueröffnung des Salzburger Fechtzentrums nach dem katastrophalen Hochwasser, welches unsere Halle vollkommen zerstört hatte.

30 Jahre Landesleistungszentrum Fechten

Unser Landesleistungszentrum feiert 30. Geburtstag. Da wir dieses Jubelfest nicht gebührend feiern können, liegt am Coronavirus. Also lassen wir unsere Heimstätte virtuell hochleben!
1974 bekam der Salzburger Fechtsport sein eigenes Trainingszentrum in den HAK-Unterflurräumen. Ein erster Meilenstein. Der zweite war dann die Erhebung zum Landesleistungszentrum. Die Trainingsmöglichkeiten rund um die Uhr sowie die zweckgebundenen Subventionen des Landes für ein solches Schwerpunkzentrum waren ein Turbo für den heimischen Fechtsport. Jahrelang war hier praktisch die österreichische Florett-Nationalmannschaft beheimatet, bei den vergangenen vier Olympischen Spielen kam ein Sportler aus diesem Zentrum, mehr als 50 Staatsmeisterschaftsmedaillen schlagen zu Buche. Nicht zu reden von der menge an Medaillen bei österreichischen Meisterschaften.
Zwei hauptamtliche Trainer haben mittlerweile im Leistungszentrum ihre Arbeitsstätte, unterstützt durch ausgebildete Co-Trainer.